Das Blankeneser Treppenviertel ist einzigartig in Deutschland. Über 5.000 Stufen verbinden die verwinkelten Gassen und historischen Häuser am Elbhang. Jede Treppe hat ihren eigenen Charakter, ihre eigene Geschichte – und oft auch ihren eigenen Namen.
Wir haben uns auf die Suche gemacht und präsentieren Ihnen die 10 schönsten Treppen des Viertels. Perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang mit der Kamera!
Die schönsten Treppen im Überblick
Bröers Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Mit ihrem historischen Straßenschild ein beliebtes Fotomotiv. Die Treppe führt steil bergauf, vorbei an efeuberankten Mauern und charmanten Gärten. Typisch für das Viertel: Die enge Gasse zwischen den Häusern.
Flashoffs Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Eine der fotogensten Treppen: Weiße Hauswände, üppiges Grün und der Blick nach oben auf die nächste Villenreihe. Im Sommer blüht hier alles.
Süllbergstreppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Der direkte Weg zum 74 Meter hohen Süllberg. Oben angekommen wartet das legendäre Süllberg-Restaurant mit Panoramablick über die Elbe. Die Mühe lohnt sich!
Beckers Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Eine breite, einladende Treppe mit historischen Natursteinmauern. Das Backsteinhaus am oberen Ende gibt dem Aufstieg ein klares Ziel.
Op'n Kamp
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Hier trifft norddeutscher Charme auf mediterranes Flair: Ein Reetdachhaus neben modernen Villen, blühende Gärten und der Duft von Jasmin im Sommer.
Möllers Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Eingefasst von einer imposanten Natursteinmauer führt diese Treppe durch ein grünes Tunnel aus Bäumen. Besonders im Herbst ein Traum.
Bartmanns Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Eine Treppe wie aus dem Bilderbuch: Links ein historisches Backsteinhaus, rechts eine weiße Villa, dazwischen der Aufstieg durch blühende Rhododendren.
Schnudts Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Eine der schmalsten Treppen im Viertel. Die weißen Fassaden links und rechts verstärken das mediterrane Gefühl. Hier fühlt man sich wie in einem italienischen Bergdorf.
Oestmanns Treppe
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Steil und grün – diese Treppe ist von wildem Wein und Efeu eingerahmt. Oben wartet eine prachtvolle Villa mit schmiedeeisernen Balkonen.
Schulten Immenbarg
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Der Name verrät die plattdeutsche Herkunft. Diese Treppe verbindet zwei Straßenebenen und bietet unterwegs herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gärten.
Tipps für Ihren Treppenspaziergang
Das Treppenviertel lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Planen Sie mindestens 2-3 Stunden ein, wenn Sie alle Treppen sehen möchten. Festes Schuhwerk ist Pflicht – die historischen Stufen können bei Nässe rutschig sein.
Starten Sie am besten am S-Bahnhof Blankenese und arbeiten Sie sich den Hang hinunter Richtung Elbe. So haben Sie den Abstieg vor sich und können unten am Strandweg mit einem Fischbrötchen belohnen.
Die beste Zeit für Fotos ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn das Licht weich durch die Gassen fällt und die weißen Fassaden golden leuchten.